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Titelbeschreibung
Sonnenthal, Adolf von, Schauspieler (1834?1909):
Eigenh. Brief mit U. (?Sonnenthal?). O. O., 7. Juli 1891. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: ?Ich bin in der That trostlos der heutigen Sitzung wieder nicht anwohnen zu können. In letzter Stunde kam nämlich die Ansage vom Leichenbegängniß des unglücklichen jungen Baron Bezecny, das um 5 Uhr in Hietzing stattfindet und dem ich, abgesehen von meinen freundschaftlichen Beziehungen zu unserm Intendanten, schon in meiner Eigenschaft als Oberregisseur des Burgtheaters beiwohnen muß [...]?. ? Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, ?spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im ?Grünen Kakadu? sagen läßt: ?Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle?? (Haeussermann, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). ? Auf Briefpapier mit gepr. Vignette; etwas angestaubt.
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